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Sonntag,
28. Februar 2010
Fliegen
Derweil
in den Alpen heute Nacht das uns bereits bekannte Tief durchrauschte
scheint es heute Fliegbar zu werden. Der Wind hat deutlich abgenommen.
Also los. Häppy (Ikarus Flugschule Interlaken) hat vor kurzem
einen wunderschönen Film
gemacht bei einem Flug bei uns. Bemerkenswert auch die grüne
Tamanca im Hintergrund.
Samstag,
27. Februar 2010
Glück
und Pech
Glück
und Pech liegen nahe beieinander. Diejenigen Passagiere welche gestern
noch vor 15h ankamen haben noch nichts vom sich anbahnenden Sturm
bemerkt. Die Zürich Maschine zum Beispiel kam zwar mit einer
Stunde verspätung an, flog aber auch wieder problemlos weg.
Nachher war der Flughafen mal wieder bis heute um 1230h geschlossen.
Die Nacht war sehr stürmisch auf der gesamten Insel speziell
natürlich im NO und Osten wo heftigste Fallböhen einige
Plantagen verwüsteten. Auf dem Roque wurden Windspitzen von
190m/h gemessen. Schäden halten sich aber in Grenzen und auch
die Alarmorganisation funktioniert auf der Insel gut. Eigentlich
müsste man meinen die Bewohner wären langsam Müde
ob all den Alarmen, aber man hat hier genau begriffen, dass das
Befahren von einzelnen Strecken gefährlich sein kann und so
versucht man solche Ereignisse zu Hause zu verbringen.
Nun ist es bereits viel ruhiger geworden. Zwar konnten wir heute
noch nicht fliegen da der Wind viel zu stark von Nord kam und auch
das Meer noch sehr heftig war. Das klingt nun aber langsam ab. Das
Tief hat sich nach Spanien verzogen und sich noch verstärkt.
Die Spanischen Meteorologen sprechen von einer "meteorologischen
Bombe". Hoffentlich trifft das nicht ein. Einmal mehr aber,
das Wetter spinnt. Am Donnerstag flog ich noch bis in den Abend
hinein Tandem, am nächsten Tag dann zur gleichen Zeit schon
Windstärken von 50+.
Die
schöne Cumulus Lenticularis gestern Mittag am Flughafen von
La Palma deutete schon an, dass etwas im Anmarsch ist:

Donnerstag,
25. Februar 2010
Adventure
Tour und Split
Gestern
hatten wir einen leichten SW und wir wollten diesen nutzen und mit
den erfahrenen Piloten von der La Trocha fliegen. Eine Feuerschneise
im Süden weit über Fuencaliente. Dorthin zu gelangen gestaltete
sich aber bedingt durch die nach wie vor bestehenden Unwetterschäden
sehr heikel. Ohne Defender wäre diese Adventure Tour nicht
gelungen war doch die Strasse teilweise einem Bach gewichen. Nun,
wir hatten Spass und kamen auch an der Trocha an. Aber der erwartete
und prognostizierte Wind war nicht da stattdessen blies er aus Nord
und das noch stark. Also weiter Richtung Norden fahren. Am Schluss
landeten wir dann am Campanarios. Darauf folgten schöne Flüge,
am Abend dann als sich der Süd einstellte sogar noch von der
Klippe.
Der verlorene Gleitschirm wurde nun in Split gefunden aber er schafft
es nicht mehr rechtzeitig hier auf La Palma. Der Pilot hat das Gepäckstück
nun direkt an seinen Heimatflughafen umgeleitet und wird es hoffentlich
dort wo er eincheckte auch wieder entgegen nehmen können. Ende
Gut alles Gut? Nun es zeigt, dass es auch eine Gleitschirmwoche
ohne Gleitschirm geben könnte. Ein Freiflieger in gleicher
Situation hätte richtig Pech gehabt denn wir vermieten keine
Leihschirme.
Mittwoch,
24. Februar 2010
Von
Flügen und verlorenen Schirmen
In
der Tat war der Freitag der Tag für die Könige. Alle konnten
Reisen und die ankommenden Piloten super fliegen. Einige Flüge
führten bis nach Fuencaliente. Danach schon wieder ein Frontdurchgang.
Am Samstag regnete es noch einmal über 40l pro m2. In dieser
Woche sind wir zwar nun einmal wieder in einer Westlage aber diese
ist absolut fliegbar. Gestern flogen wir am Time und am Campanarios.
Heute stabilisiert sich die Luftmasse zusehend und der Wind dreht
leicht auf Südwest. Mal sehen was uns das bringt. Die Woche
war bis anhin aber sehr gut. Klar, Luv-fliegen auf La Palma hat
es in sich. Die Thermik ist hier deutlich bewegter und man muss
den Schirm aktiv im Griff behalten.
Ein Kunde von mir der am Freitag ankam wartet immer noch auf sein
Gepäck. Zuerst wollte die AirBerlin es noch am gleichen Tag
über München mit der Condor senden. Aber es kam dann nicht
an. Am Samstag war der Flughafen schon wieder geschlossen und am
Dienstag wurde uns mitgeteilt, dass sich die Spur des Gepäckstücks
- darin ein neuer Schirm - verloren habe. Wir sind nun Kleider kaufen
gegangen, aber es ist wirklich sehr mühsam. Der Pilot darf
meine Ausrüstung benutzen, ein GuideService ohne Schirm macht
ja keinen Sinn. So ist der Flugurlaub wenigstens zum Teil gerettet.
Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass das Gepäck noch gefunden
wird. Bei meinem Kunden schwindet die Zuversicht schon langsam...
Donnerstag,
18. Februar 2010
Freitag
gut!
Alle
die morgen an- und abreisen haben gut Lachen. Der Reisefreitag ist
gesichert. Das Tiefdruckgebiet ist langsam am Abziehen, hier hat
der Wind deutlich auf Nord gedreht und morgen wird es ruhig werden.
Aber noch ist keine Passatlage in Sicht. Trotzdem verspricht die
nächste Woche einige Flugtage. Im Luv halt, das ist hier etwas
bockiger aber wenn der Wind aus West oser Südwest kommt und
nicht zu stark ist, kann man einiges machen.
Einige Blogleser sind besorgt über das was derzeit hier abgeht.
Ich kann entwarnen, die letzten zwei Unwetter haben deutlich mehr
Schäden hinterlassen und trotz Fallwindböen von 100km/h
sind neben ein paar umgefallenen Palmen keine grösseren Probleme
bekannt. Die Inselregierung hat die gefährlichsten Strassen
bereits vorsorglich gesperrt und auch die hohen Wellen - ganz normal
hier für einen Frontdurchgang - die aus der "guten"
NW Richtung kommen, gefährden höchstend einen Teil vom
Hotel Sol, der Rest ist gut geschützt. Also liebe Leser, El
Remo steht noch (werde heute Abend bei der Zigarre essen) und auch
in Puerto Naos hat es heute keine weiteren Schäden gegeben.
Mittwoch,
17. Februar 2010
Regen,
Regen Regen
Und
nochmal Regen, nun erhielten wir bereits 672Liter pro m2 seit Dezember,
ich sitze im Wintergarten und es Regnet schon wieder. Nach einer
kurzen Aufhellung am Nachmittag wird dann eine weitere Front über
die Insel fegen. Die Wellenhöhe ist jetzt "nur" noch
mit 5.6m angegeben, das Büro muss nicht evakuiert werden. Der
Wind wird aber eine Stärke von um die 35 Knoten annehmen was
auf der Ostseite zu heftigsten Fallböen von schnell mal 100km/h
führen wird. Erst am Freitag wird sich das Wetter leicht beruhigen.
Heute Morgen war der Flughafen offen, bereits vor 09h sind 5 Maschinen
aus Teneriffa gelandet und das Metar von heute 17.2.1130h LC:
METAR GCLA 171130Z 20012KT 160V230 9999 -RA FEW020TCU SCT025 BKN050
19/14 Q1001 WS ALL RWY=
scheint vielleicht noch weitere etwas ruppige Landungen zuzulassen,
aber nicht lange, bei mir frischt der Wind nun bereits wieder auf.
Es wird zwar von WS ALL RWY also Windscherungen über der Landebahn
gesprochen und auch die 160V230 deuten auf unstete Verhältnisse
hin (Wind aus 160° bis 230°) aber die Stärke 20012KT
also 200° 12 Knoten ist verhältnismässig gering. Bei
Fallböhen stand dort gestern 20025G45KT also Wind aus 200°
mit 25 Knoten und Böen mit 45 Knoten.
Dienstag,
16. Februar 2010
West-
und Fallwind
Hier
auf der Westseite wütete letzte Nacht ein Sturm und es regnete
die ganze Nacht. So mancher Heimkehrer von Santa Cruz wo das Fest
der Feste "Los Indianos" gefeiert wurde bekam eine satte
Dusche ab. Auf der Ostseite war der Flughafen auch gestern geschlossen
und das scheint den Windwerten zufolge auch heute so zu sein. Fallwindböen
von 100km/h machen das Landen unmöglich. Auch sehr hohe Wellen
bringen die Tiefs nun mit sich. Gestern hatten wir mit 5.5m schon
mal eine Kostprobe (siehe Bild unten) und das wird am Donnerstag
mit einer derzeitigen Prognose von 8 Metern satt überboten.
Die Toiletten der Playa Morena werden das wohl nicht mitmachen,
Rosi lässt die Türe nun permanent offen. Wenn nicht Sand
reingewaschen würde wäre das ja eine einfache Reinigungsmethode.
Nur bleibt eben immer viel Sand liegen. Nur gut, dass die höchsten
Wellen am Donnerstag bei Ebbe reinkommen aber unser Büro werde
ich trotzdem evakuieren. Der Westwind dann 43 Knoten (im Luv!) was
80 km/h entspricht. Das unbeständige Wetter wird noch anhalten,
für die nächsten zwei Wochen ist Westwind vorausgesagt
mit einzelnen ruhigen Abschnitten.

Sonntag,
14. Februar 2010
Kaltfront
und Carneval
Auch
am Freitag und Samstag wurde noch munter geflogen. Erst heute morgen
früh fegte eine Front über die Insel die uns in kurzer
Zeit noch einmal 46l Regen pro m2 brachte. Meine Statistik für
diesen Winter entspricht nun 641l pro m2 und das seit dem ersten
Regentag am 16. Dezember. Vorher hat es ja bekanntlich Monate nicht
geregnet. 641 Liter, das entspricht einer Höhe von 64 cm Wasser,
nicht schlecht für den kurzen Zeitraum. Von Schäden liegen
mir derzeit keine Meldungen vor aber es muss davon ausgegangen werden,
dass die Strasse nach Fuencaliente wieder verschüttet wurde.
Nun, diese ist ja sowieso gesperrt werdet ihr sagen. Aber sie wird
trotzdem munter befahren. Viele wollen den grossen Umweg über
Mazo und den Tunnel nicht in Kauf nehmen. Da wären dann auch
noch die Leute welche in El Charco wohnen. Auch diese müssen
sich ja versorgen. Deshalb wird die Strasse auch immer wieder geräumt.
Wettermässig wird diese Woche schlecht. Wir sind nun in einer
Westlage die uns immer wieder Feuchtigkeit bringt und damit verbunden
auch starken Westwind. Wahrscheinlich kann man in einigen Fenstern
doch fliegen, das werden wir sehen. Ansonsten hat der Karneval begonnen
und alle Augen richten sich mal wieder nach Sta. Cruz wo am Montag
"Los Indianos" stattfindet. Die grosse Pulverschlacht.
Donnerstag,
11. Februar 2010
Flugtage
Immer
noch ist das Wetter etwas "abartig". Zwar sind wir nun
in einem Hochdruckgebiet aber wir haben viele Wolken. Aber der Reihe
nach. Die grossen Wellen kamen und diesmal aus der gewohnten Richtung,
nämlich NW. So sind die meisten Orte viel besser geschützt.
In El Remo wurde der Kiosk Siezte Islas am Montag aus Sicherheitsgründen
geschlossen. In Puerto Naos kamen einzelne Wellen bis zur Playa
Morena, ein eindrückliches Schauspiel. Auch wurde mal wieder
Teile vom Hotel Sol überflutet und die Toilette der Playa Morena,
Rosy die Köchin hat aufgegeben. Sie lässt die Türe
gleich offen damit der Sand durch neuen ersetzt wird ;-). Dabei
würde ein Brett mit einer Höhe von einem Meter schon reichen.
Sonst habe ich keine Informationen über Schäden.
Diese Woche gab es einige Flugtage, gestern sogar El Time und danach
Campanarios. Wir flogen am Nachmittag unter einer längst geschlossenen
Wolkendecke und trotzdem löste sich immer wieder schwache Thermik
ab. Ich habe es aber nicht weiter wie 500m nach El Remo gewagt.
Dort wurde es sehr schwach und eine Aussenlandung in diesem Gebiet
ist nicht zu empfehlen. Heute nun eine geschlossene Wolkendecke
auf ca 1000m MSL. Sie ist zwar dünn aber reicht weit aufs Meer
hinaus. Mal sehen was uns der Tag bringt.
Die Prognosen für nächste Woche sind nicht gut. Das Hoch
wird sich verabschieden und wir kommen wieder unter den Einfluss
von Fronten in eine Westlage. Immer mal wieder soll es regnen. Mal
sehen, vielfach kann man auch bei solchen Lagen fliegen, muss aber
dann die Flugfenster genau appassen.
Sonntag,
7. Februar 2010
Stabile
Schichtung und hohe Wellen
Das
Tiefdruckgebiet auf dem Atlantik hat uns gestern und heute einen
satten Calima gebracht. Die Luft ist trocken und von El Paso aus
konnte man kaum den El Time sehen. Die Inversion beginnt praktisch
auf Meereshöhe und endet erst auf ca. 700m Meer. So zeigte
die Sondierung von Teneriffa um Mitternacht in Güimar (ca 100mMSL)
eine Temperatur von 17°C und auf 700m MSL von 24°C. Da kann
keine Thermik entstehen! Das Tief wird uns zwar keinen Regen bringen
aber heute und vorallem morgen wieder sehr hohe Wellen. Es wurde
für die Küstenstreifen auch entsprechende Alarme ausgegeben.
Für heute gelb und für Morgen dann orange, die zweithöchste
Stufe. Die Wellenhöhe wird um die 5.5m sein und wir hoffen
natürlich, dass der neue hergerichtete Strand in Puerto Naos
nicht gleich wieder verwüstet wird.
Freitag,
5. Februar 2010
Von
Flugwetter, zerstörten Restaurants und AirBerlin Gepäck
Beim
Sturm wurde das Restaurant Cocomar in Bombilla und das Restaurant
El Calamar in El Remo (das nördlichste, nicht die Zigarre)
total zerstört über Wiederaufbau habe ich derzeit keine
Informationen. Aber es gibt gutes aus P. Naos zu berichten. Gestern
wurden bereits einige Palmen wieder eingepflanzt und der Strand
etwas hergerichtet.
Nach der Front haben wir schönes Wetter und gestern wurde wieder
geflogen. Sogar bis Las Indias. Auch heute befinden wir uns unter
Hocheinfluss der uns aber wahrscheinlich in den nächsten Tagen
eine Absinkinversion bringt.
AirBerlin hat sich noch einmal gemeldet und die neuen Gepäckbestimmungen
erklärt. Diese und meine erneute Antwort publiziere ich hier:
Sehr
geehrter Herr Frey,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 22.01.2010. Wir möchten nochmals
unser Bedauern ausdrücken, dass Sie mit den Änderungen unserer Sportgepäckbestimmungen
nicht zufrieden sind. Bitte gestatten Sie uns an dieser Stelle eine
kurze Anmerkung: Bei der Flugabfertigung wird das Gewicht eines
Gleitschirms regulär auf die Freigepäckmenge angerechnet. Die Freigepäckgrenze
bei Kurz- und Mittelstreckenflügen liegt bei 20 kg. Bei einem Aufenthalt
von mehr als 28 Tagen steigt die Freigepäckgrenze um weitere 10
kg, wenn Hin- und Rückflug gemeinsam unter einer Buchung zusammengefasst
sind. Da der Transport von Übergepäck gemäß unserer Beförderungsbedingungen
eine Leistung darstellt, die wir unabhängig von der Auslastung des
Flugzeugs und dem jeweils mitgeführten Handgepäck in Rechnung stellen,
berechnen wir für die Beförderung von Übergepäck bei Kurz- und Mittelstrecken
10 € pro kg. Die Gebühren für Übergepäck reduzieren sich, wenn Sie
bereits bei der Reisevorbereitung bis 48 Stunden vor Abflug Übergepäck
anmelden. In diesem Fall berechnen wir für jeweils 5 kg lediglich
25 € für Flüge der Kurz- und Mittelstrecke. Eine andere Möglichkeit,
die wir Ihnen empfehlen möchten, ist unsere Topbonus Service Card.
Diese ist für 59 € über unsere Internetseite oder unsere Reservierungszentrale
erhältlich und ein Jahr lang gültig. Neben einer Vielzahl von Extras
erhöht sich für Inhaber einer Service Card die Freigepäckmenge um
weitere 10 kg. Weitergehende Informationen erhalten Sie auf unserer
Internetseite airberlin.com unter dem Menüpunkt „Service“ oder telefonisch
durch unser Serviceteam, welches Sie 24 Stunden unter der Rufnummer
01805 737 800 (14 Cent aus dem deutschen Festnetz) erreichen können.
Mit freundlichen Grüßen Jessica Lohrum
Meine
Antwort:
Guten
Tag Frau Lohrum
Besten Dank für Ihre Mitteilung und die ausführlichen Erklärungen.
Ich werde diese auf meiner vielgelesenen Homepage publizieren. Als
Inhaber einer Gleitschirmflugschule im Ausland bin ich in der Gleitschirmszene
sehr integriert und ich erhalte von vielen Piloten derzeit Feedback
in bezug auf ihre geänderte Praxis. Alle Piloten verstehen, dass
wie sie auch anmerken, der Transport von Gepäck eine Zusatzleistung
darstellt, die auch entsprechend abgegolten werden muss. Deshalb
hat sich auch niemand gemeldet, als AirBerlin im letzten Jahr den
Gleitschirm zu € 25 pro Flug zu verrechnen begann. Es wird aber
von keinem Piloten verstanden, dass AirBerlin derzeit immer noch
Golfausrüstungen (auch eine Leistung) kostenlos transportiert und
dann ab April zu der auch für Gleitschirme geltenden € 25 Regelung
zurück kehrt und auch ein kompliziert zu transportierendes Fahrrad
für € 25 befördert wird.
Wie mehrere Male ausgeführt: Ein normaler Gleitschirm wiegt mit
Helm, Schuhen etc meistens um die 25kg und ist in einem Rucksack
so einfach wie ein Koffer zu transportieren und zu laden. Auch mit
ihrer „5 kg lediglich 25€“ Regelung entstehen Zusatzkosten für dessen
Transport von nunmehr € 125 pro Strecke. Viele Piloten haben deshalb
entschieden, wenn immer möglich auf die Fluggesellschaft Condor
auszuweichen. Condor ist nach wie vor der Gleitschirmszene – im
Alpenraum ca potentielle 50'000 Kunden!!! - freundlicher eingestellt
und verrechnen € 25.— pro Flug.
Es tut mir leid, Ihnen hier keine besseren Nachrichten senden zu
können, aber AirBerlin ist selber dafür verantwortlich, dass die
Gleitschirmpiloten nun abwandern und wir alle sehe keinen kommerziellen
Sinn hinter dieser Aktion. Sie verlieren die Kunden, sie machen
keinen Mehrumsatz mit dem Zusatzgepäck.
Selbstverständlich bin ich bereit, eine Änderung zugunsten der GS
Piloten in ihrem Gepäcktarif auf meiner Internetseite zu vermelden.
Falls Sie also den Fehler Rückgängig machen, dürfen Sie mich selbstverständlich
anschreiben.
Mit freundlichen Grüssen
Roger P. Frey
Dienstag,
2. Februar 2010
"Halber"
Tropensturm
Semi
tropical nennen die Behörden das, was gestern und letze Nacht
über die Kanaren fegte, ein halber Tropensturm. Der erste Sturmteil
hat auf la Palma gestern nur zu Regen geführt, die grösseren
Schäden konzentrierten sich auf Teneriffa und Gran Canaria.
In der Nacht näherten wir uns immer mehr dem Sturmzentrum,
es begann zu Regnen und stürmte auch stark während der
ganzen Nacht. Da das Meer angetrieben von dem starken Wind aus SW
immer höhere Wellen aufwarf wurden am Morgen Schäden aus
La Bombilla und El Remo gemeldet. Aber auch in Puerto Naos sieht
es nicht gut aus. Der Sturm hat mal wieder einige Palmen umgelegt.
Ich zählte heute morgen 10 Stück. Nun hoffen wir, dass
die Inselregierung diesmal etwas mehr Tempo macht und die ganzen
Palmen wieder einpflanzt bevor die freigelegten Wurzeln austrocknen.
Wettermässig wird es nun langsam besser. Das Sturmtief zieht
langsam nach NO weg und wir kommen morgen in den Bereich vom Nordwind
und am Donnerstag ist der Einfluss des Tiefs dann ganz weg.


Impressum
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