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Newsarchiv Juni 2008

 

 

Montag, 30. Juni 2008

Freitag und Samstag habe ich geschult, am Freitag in Solothurn und am Samstag in der Flugschule Ikarus in Interlaken. Gestern habe ich frei gemacht und bin nach Villeneuve zum Vertigo gefahren. Es hat sich wieder gelohnt. Einfach Spitze, was die Acropiloten so an den Himmel zaubern und auch die vielen Showeinlagen von Fallschirmspringern, Flugzeugen, Deltas und und sind sehr sehenswert. Wenn ihr noch nie da ward und nächsten Sommer mal an den Genfersee kommen wollt, das Vertigo 2009 findet gegen Ende August statt.

Heute habe ich in einer Tiefgarage in Bern noch folgendes Foto geschossen. Dazu kurz, es gibt hier in vielen Tiefgaragen Plätze für Frauen. Diese Parkplätze befinden sich beim Ausgang und sind zur Sicherheit für die Frauen immer besser beleuchtet und frequentiert. Das Bild ist lustig, weil hier eine Dame offensichtlich ganz unbewusst ein falsches Vorurteil gegen Frauen zementieren half:

 

Donnerstag, 26. Juni 2008 2. Edition

Die Kurzumfrage betreffend Englisch hat einige Reaktionen ausgelöst. Fazit: Ich werde also die Deutsche Version beibehalten und falls ich auch englisch schreiben will, mache ich die Arbeit halt doppelt.
Am Sonntag bin ich wahrscheinlich am Vertigo. Leider hat sich Judith vorgestern bei einem Notschirmabgang beim Training das Fersenbein gebrochen. Sie war wahrscheinlich in einer Scherenstellung und ist unglücklicherweise auf der Strasse gelandet. Sie wird deshalb nicht am Vertigo teilnehmen können. Schade, sie hat sich so intensiv auf den Anlass vorbereitet.

Was geht so auf LP? Nun fliegerisch habe ich heute erfahren, dass überhaupt nichts los ist. Stabile Schichtung und sogar wieder hochreichender Calima. Die Wissenschaftler am Sonnenobservatorium sind schon fast am Verzweifeln... Juni ist aber auch sonst tote Hose auf LP. Viele Geschäfte haben geschlossen, die Playa Morena zB den ganzen Monat. Meteorologisch ist es derzeit langweilig. Passat, ganz unten ein bisschen Feuchtigkeit, eine satte Inversion welche schon auf 500 mAMSL beginnt und dann bis 1500m hochgeht. Das heisst die Temperaturen in Puerto Naos 22° am Jedey 20° am Campanarios 23°, am El Gallo 24°, Birigoyo 23° und auf dem Roque immer noch 18°. Sommerwetter halt auf der Isla Bonita. Detailwetter findet ihr auf der Homepage vom Palmaclub

Donnerstag, 26. Juni 2008

Nun am Dienstag war ich noch einmal in Marbach. Leider war auch an diesem Tag der Wind stark. Wir konnten im thermikdurchsetzten Wind Fliegen, aber wir kamen einfach nicht weg. Die notwendige Höhe um an die Schrattenflue zu fliegen konnte man selten machen, der Windversatz war aber so stark, dass der Versuch wegzufliegen sicher gescheitert wäre. Also haben wir uns ans Kantenfliegen gemacht. Aber das ist halt wie überall, nach einer Stunde hat man es dann auch gesehen nach 80 Minuten Flug sind wir sanft in Marbach gelandet. Am Landeplatz waren auch bereits 20 km/h Talwind...


Nun noche eine Frage in eigener Sache. Ich denke darüber nach, die News in Zukunft in Englisch zu publizieren um sie so einem grösseren Publikum zugänglich zu machen. Was denkt ihr darüber? Schreibt mir.

Montag, 23. Juni 2008

Da habe ich den Mund etwas zu voll genommen. 10 Minuten nach meiner Meldung habe ich dann auch festgestellt, dass offensichtlich die Windsituation trotz anderer Prognose ein Fliegen aum Weissenstein nicht zuliess. Rasch umdisponiert und schon waren wir in Charmey im Kanton Freiburg. Auch hier bliess schon ein knackiger Wind, wir hatten es einfach mit über 20 km/h zu starten, da muss man ja fast nichts mehr machen, aber die Thermik war natürlich entsprechend zerrissen. Es hat sich trotzdem gelohnt, nach einem schönen Flug, einem guten Salat in Gruyères, (der Hauptstadt des Gruyère) bin ich mit der bereichernden Erfahrung, ein weiteres Fluggebiet kennengelernt zu haben nach Hause gefahren.

Sonntag, 22. Juni 2008, 08:30h

Schön wars gestern. Bin schon wieder weg an den Weissenstein. Mal den Schweizer Jura erforschen...

Samstag, 21. Juni 2008

Auch gestern war der Wind noch zu stark um einigermassen anständig zu Fliegen. Bei starkem Wind und entsprechender Labilität welche wir gestern hatten, steigt das Risiko von Klappern erheblich. Weil ein solcher Flug auch nicht nur ein gesteigertes Risiko beinhaltet, sondern auch nicht angenehm ist, haben wir uns für die Minigolfanlage entschieden. Im Anschluss an den Durchgang haben wir den Minigolfcracks zugeschaut. Es war fast nicht anders wie bei uns :-) der einzige Unterschied. Sie rechtfertigten sich für schlechte Schläge... ;-)
Das Wochenende beschert uns nun endlich die Hochdrucklage mit wenig Wind und einer guten Thermikentwicklung bis ca 2000m AMSL. Also, los gehts...

Freitag, 20. Juni 2008

Gestern war es so stark windig, dass wir uns auf Groundhandling einschossen. In der Tat, auf der Allmend in Bern waren die Bedingungen lange Zeit ideal, manchmal vielleicht schon etwas zu stark. Aber auf einem Rasen wie einem Golfplatz, dazu riesig ohne Hindernisse, kann kaum was passieren. Unsere Idee hatten auch andere Piloten und so waren um 1700h sicher an die 10 Piloten am Groundhandling. Heute scheint der Wind etwas abgenommen zu haben. Wir werden also unser Glück mal wieder in Marbach versuchen. Die hohen Startplätze > 2000m haben immer noch zuviel Wind.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Endlich mal einfach Fliegen, keine Schüler und einen Berg für mich alleine.Iich war in Marbach und offensichtlich hatte kaum ein anderer Flieger die gleiche Idee. Und am Schalter der Bahn wurde ich darauf hingewiesen, dass die im April geborenen den ganzen Monat gratis fahren. Jupi, dazu gehöre auch ich.
Leider stellte ich am Startplatz fest, dass mein Vario nicht ausgeschaltet war und die Batterien alle waren. Aber so schnell geb ich nicht auf :-) also rein ins Gurtzeug und den Flug ohne Pips geniessen. Gesagt getan. Das einzig negative am fehlenden Vario war der Umstand, dass ich nicht sehr genau zentrieren konnte und ab und zu mal aus der Thermik fiel. Weil diese schon recht knackig war, war das Rausfallen nicht sehr angenehm. Das Dreieck habe ich mir dann abgeschminkt, die Schrattenflue war in der Basis. Nach knapp 2h im Tal rumfliegen hatte ich es dann gesehen und bin Landen gegangen.

Dienstag, 17. Juni 2008

Regen und Fussball, damit beschäftige ich mich derzeit. Nun eigentlich bin ich ja gar kein Fussballfan, aber wenn eine EM im eigenen Land durchgeführt wird und die ganze Stadt Bern in orange ist, kommt man einfach nicht daran vorbei. Nun ihr wisst es ja auch, die Schweiz ist als erste ausgeschieden, hat sich aber im letzten Match mit 2:0 gegen Portugal noch gut geschlagen. Gestern waren die Deutschen gegen die Öschis dran. Obschon D gewonnen hat, ich als nicht Experte fand die Leistung mau. Heute Abend ist wieder Holland dabei. Die Stadt wird wieder eingenommen werden und es gibt kein Durchkommen mehr. Die Holländer sind übrigens zum beliebtesten Fanclub hier avanciert. Sie pissen zwar überall hin, kein Wunder bei dem Bierkonsum, sind aber sonst sehr lustig und friedlich.

Fliegerisch geht vielleicht morgen etwas. Das Wetter bessert sich zwar, leider soll viel Westwind aufkommen. Wir werdens sehen.

Sonntag, 15.6.08

Gestern waren wir in Interlaken und wollten an der Schynige Platte fliegen. Die Fahrt mit der Zahnradbahn ist ja schon für sich ein Abenteuer. In Breitlauenen angelangt gingen wir direkt zum Kameuhoger (Kamelhügel). Zwei Tandems und zwei Soloschirme konnten noch starten. Der Blick am Startplatz ist Atemberaubend. Wir sahen aber auch relativ schnell, dass es über Thun plötzlich und stark regnete. Die Kaltluft dieses Regens kam, deutlich mit Wellenbewegungen auf dem Thunersee erkennbar, immer näher. Am Startplatz wurde es denn auch plötzlich kurz Böig und war dann wieder ruhig. ich habe die Schulung abgebrochen weil die Situation für mich nicht mehr genau beurteilbar war. Zu recht, denn eine noch gestartete Pilotin konnte sich plötzlich nur noch mit Speedsystem halten. Ohne Speed wurde sie vom einsetzenden starken Wind weggetrieben. Wieder unten in Interlaken angekommen hatten wir noch einen 180° Windwechsel, bedingt durch eine weitere Schauerzelle über Brienz. Es wollte halt nicht sein mit dem Fliegen, aber die wichtigste Lektion haben die Schüler mitgenommen. Wenn sich die Situation so verändert, so dass man nicht mehr genau beurteilen kann was genau abgeht heisst es NICHT fliegen.

Freitag,13. Juni 2008

Montag und Dienstag haben wir noch Höhenflüge durchgeführt. Nun war das Wetter nicht mehr zum fliegen. In der letzten Nacht hat uns noch eine Kaltfront überrollt und es hat tüchtig geregnet. Die Prognosen zeigen nun einen schwachen Hochdruckrücken für Samstag, aber schon am Sonntag wird es wieder unbeständiger. Ein Tief über Spanien scheint dann eine SW Lage herbeizuführen, eventuell mit Föhn um dann in der Mitte der nächsten Woche wieder für Niederschläge zu sorgen. Also derzeit nichts von Sommerwetter, im Gegenteil Schaftskälte und das gleich mehrere Tage.

Sonntag, 8. Juni 2008

Nach etwas hin und her Fahren sind wir in Interlaken gelandet und konnten den ganzen Nachmittag fliegen. Die Schüler haben einige Fortschritte gemacht. Morgen gehts dann in die Zentralschweiz, nach Wolfenschiessen. Unser Neuling hat dann schon den 6. Flug und bereits das 5. Fluggbiet. Da kann man nichts anfügen. Meistens müssen die Schüler kurz vor der Prüfung noch ein oder zwei Gebiete befliegen. Bei der Fluso (Flugschule Solothurn) ist das ganz offensichtlich nicht so.

Samstag, 7. Juni 2008

Am Freitag bin ich wieder zurück nach Bern gefahren. Nach ein paar Tagen als Teilnehmer im Assi-Lehrgang des DHV. Ich darf schreiben, dass der DHV die Ausbildung sehr gut organisierte und sie auf einem hohen Niveau stattfand. Hier könnte auch der SHV etwas abschreiben :-). Fliegerisch war ich nach meiner Verletzungspause nicht auf Höchstniveau, aber mein letztjähriges Training für die CH Fluglehrerprüfung war noch nicht vergessen und so konne ich nach dem zweiten Anlauf auch die schnelle 8 so schnell und sauber wie gewünscht an den Himmel zaubern. Nun bin ich also rechtlich betrachtet in der Schweiz Fluglehrer und in D und A bis zur bestandenen Prüfung im Luftrecht Fluglehrer Assistent.
Herzlichen Dank vorab an Karl Slezak für die gute und professionelle Organisation, an die weiteren Referenten und natürlich an das Assi-Team welches mich herzlich aufgenommen hat. Viel Erfolg in der weiteren Ausbildung wünsche ich allen Teilnehmern!

Mittwoch 4. Juni 2008

Ich bin im Südtirol (Rodeneck) beim DHV Lehrgang. Hier ist es im Gegensatz zum restlichen Europa nachgerade freundlich. Gestern und auch heute konnten wir fliegen. Wir, ja denn ich habe mich gestern auch wieder in die Luft gewagt. Natürlich erst nachdem ich neue wirklich gute Fliegerschuhe gekauft habe.
Der DHV Lehrgang ist sehr professionell organisiert. Es ist ein gutes Team zusammen und es macht Spass mit den Jungs und Mädels hier zu arbeiten.


 

 

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