|
Archiv November 2006

Donnterstag,
30.11.06
Bis
anhin hatten wir eine sehr gute Woche. Nach dem Supertag in Puntagorda
und dem Teneguia sind wir sowohl am Time als auch am Campi viel
geflogen. Vorgestern war es dann reinste Leefliegerei, unter der
Konvektionswolke. Das muss man mögen und ich habe denn auch
meine Fliegerkunden ganz klar darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsreserve
bei solchen Bedingungen fast nicht mehr existiert. Die Thermik hat
aber gehalten und der Passat ist nicht weiter als bis nach San Nicolas
runtergefallen.
Heute
sieht es etwas stabiler aus, Trockene Luft von Afrika hat uns erreicht
und der Temp ist nichts besonderes. Aber warten wirs mal ab, das
Mikroklima von La Palma hat immer wieder einige Überraschungen
parat. Positive als auch negative.
Sonntag,
26.11.06
Heute
war ein Supertag. Zuerst sind wir am Morgen in Puntagorda geflogen.
ein schöner Flug von 1600m runter zum Heliport von Puntagorda.
Start- und Landeplatz sind noch nicht offiziell, zum Fliegen brauchen
wie eine Bewilligung, aber das ist derzeit nicht sehr schwer zu
bekommen. Puntagorda möchte mehr Piloten sehen...
Danach
gings zurück zum Campi und es war einfach phantastisch. Die
Thermik zum Teil sehr heftig, aber es reichte um zum Teneguia und
zurück zum 1300-er. Einfach ein ganz toller Tag...
Samstag
25. 11.06
Nach
dem Durchzug einer Kaltfront war heute gar nichts mit Fliegen. Aber
für morgen sieht es bereits wieder gut aus. Werden noch einmal
nach Puntagorda fahren um mit einer grossen Gruppe das neue Gebiet
noch einmal zu befliegen, später dann El Time oder Puerto Naos...
Donnerstag,
23.11.06
Heute
war mal am Morgen Nordwindfliegen angesagt, wir wollten ja am Südstartplatz
beim Campi rausfliegen aber die Insel hat uns mal wieder gezeigt,
wer der Meister ist. Ausgelegt waren die Schirme schon, ein satter
Süd mit ca 15km/h lag an. Aber plötzlich und unvermittelt
hat sich la Palma mal wieder gedacht Nord wäre schöner.
Innerhalb Sekunden drehte der Wind und Nord stand an. Wir mussten
also den Startplatz wechseln. Der Nordwind nahm noch zu und so landeten
wir denn auch nach Fliegen in Nord Turbulezen gut am Strand. Danach
mal Strandhandling, an Fliegen war am Nachmittag nicht zu denken,
aber auch Strandhandling macht Spass!! Und letztlich am Abend dann
noch ein Flug vom Campi, es gab sanftere Thermik mit einigen Turbulenzend
drin aber es war möglich nach El Remo und zurück zu fliegen,
einfach nicht ganz umsonst, man musste sich einmal auch ein bisschen
anstrengen.
Morgen
kommt der König Juan Carlos mit Anhang nach La Palma. Viel
werden wir wahrscheinlich nicht mitbekommen aber nur soviel, dass
bis Nachmittags um 2 der Luftraum gesperrt ist, also nichts mit
Fliegen und danach sogar noch starker Westwind mit 20 Knoten, wir
gehen wandern...
Montag,
20.11.2006
Heute
ist Calima und Regen, ein seltenes Phänomen. Aber sicherlich
nichts um in die Luft zu gehen. Ein Sturm weht über die Gipfel
der Insel mit Geschwindigkeiten von über 80 km/h. In El Paso
ist das Ganze etwas ruhiger aber auch hier erwischen uns immer wieder
Böen von ca 50km/h. Zeit, mal was am Haus zu arbeiten :-).
Die nächsten Tage werden schon wieder besser und sicher wird
ab Mittwoch wieder geflogen, vielleicht auch schon morgen.
Sonntag,
19. November 2006
Obschon
es gestern zum Teil stark abgeschattet war, entwickelte sich sehr
gute Thermik im Verlauf des frühen Nachmittags. Wer am Mittag
vom Campi startete musste noch etwas arbeiten aber bereits um 1300
war es - vorausgesetzt man konnte an die Basis aufdrehen - ein Kinderspiel
nach las Insias und zurück zu fliegen. Nur der Passat drückte
mal durch und zeigte dies speziell im Süden und an der Klippe
an der Basis, mit plötzlicher sehr turbulenter Thermik an.
Die Blasen hatten ein Steigen von mehr als 5m/s was für La
Palma recht heftig ist.
Es
gab auch ein Phänomen welches sehr selten ist und ich mir nicht
genau erklären kann. Eine Gruppe flog am Time. Plötzlich
und unvermittelt floss ein Kaltluftpaket aus der Caldera raus. Dies
Mittags wo man eigentlich den Wind in die Caldera erwarten müsste.
Der Ausfluss dauerte über eine Stunde an mit Windgeschwindigkeiten
über 20 km/h und entsprechend turbulenten Verhältnissen
bei der Landung.
La
Palma ist immer wieder für eine Überraschung gut. Man
muss es immer mal wieder betonen, Leefliegerei hat man nie zu 100%
im Griff. Die Bedingungen können sich in Minuten verändern.
Mittwoch,
15.11.2006
Jeden
Tag sind wir geflogen aber seit Tagen kündigt sich eine Front
an und die hohen Wolkenfelder haben Thermik verhindert. Heute sahs
schon am Morgen schlecht aus, trotzdem konnten wir nch zwei Flüge
vom Campanarios machen. Abgleiter nur, aber die Piloten welche Morgen
abreisen haben die Flüge trotzdem geschätzt. Nun ist 17:30
und der bereits am Sonntag angekündigte Regen ist angekommen.
Diesemal sogar mit viel Donner und das ist wirklich selten auf La
Palma. Die Front zieht durch und morgen Abend ist bereits NO Wind
angesagt, vielleicht können wir am Abend sogar wieder fliegen.
Sonntag,
12.11.2006
Freitag
war auch noch einmal ein sehr guter Tag. Wir flogen einmal mehr
in den Süden und auch bis Todoque. Aber es kündigten sich
schon die ersten Zeichen eines Wetterumschwungs an. Seit Samstag
haben wir Calima, Sand aus der Sahara und heute am Sonntag sogar
sehr dichte hohe Wolkenfelder. Wir fliegen zwar aber nur abgleiter
von hier und dort. Das wird zumindest die nächten Tage nicht
drastisch ändern. Per Mitte Woche ist sogar Regen vorausgesagt.
Wir serden sehn.
Donnerstag,
9.11.2006
Heute
war der Tag. Seit Monaten hatten wir nicht so gute Bedingungen.
Mit meiner Gruppe sind wir bereits vor 1200 am Campanarios gestartet.
Alle flogen mindestens 1.5 h einige 3. Der Flug - ich konnte auch
mitfliegen - war standardmässig in den Süden. Bei las
Indias zeigte sich schon eine schöne Leerotorwolke. Die plötzlichen
Turbuelenzen waren ein klarer Hinweis. Bis hier und nicht weiter.
Also drehten wir um. Beim Zurückfliegen hatten wir mit einem
garstigen Nordwind zu kämpfen. Ab und zu den Speeder betätigen
und die Luvseiten gut ausdrehen. So haben wir uns wieder nach Puerto
Naos zurück geschummelt.
Der
zweite Flug war nicht minder interessant. Wir haben einen kleinen
Desafio geflogen. Puerto Naos, El Remo, Jedey und Puerto Naos. Die
Task beim Jedey zeigte sich als schwierig. Nur ein Pilot welcher
in Remo direkt in die Berge flog, konnte den Jedey ohne Mühe
erreichen. Die anderen Piloten haben sich fast die Zähne ausgebissen.
Ein Nordwind sorgte für schwierig einzuschätzende Thermik
und es wurde bisweilen 4x versucht den Jedey zu erreichen. Letztendlich
gelang es den meisten... Gar nicht einfach die kleine Task...
Mittwoch,
8. November 2006
Das
neue Fluggebiet ist eingeweiht. Der Startplatz ist auf 1560müM,
Landeplatz auf 460müM. Distanz knapp 7 Km und hier ist auch
schon das Problem. Für unerfahre Piloten ist die Distanz schon
relativ gross. Wir sind zwar hoch über dem Landeplatz angekommen,
aber nur dank Thermik und konsequentem Eindrehen. Auch musste der
zuletzt gestartete durch eine Wolke fliegen, was nicht den Normen
entspricht. (Hatte wenigstens GPS). Gelandet sind wir auf dem Heliport
in Puntagorda. Auch hier noch einige Fragezeichen. Wir hatten zwar
eine Bewilligung des Bürgermeisters und die mündliche
Einwilligund des Cabildo, aber das muss nun alles auch schriftlich
erfasst werden. Vorerst ist dieses Gebiet also noch nicht zu befliegen,
aber wir sind dran, in Puntagorda sind die Flieger ganz herzlich
willkommen. Nur der Papierkrieg ist noch nicht ausgefochten. Vamos
aver.
Dienstag,
7. November 2006
Der
heutige Tag war nach wie vor geprägt von grossflächigen
Abschattungen. Der Passat hat im Laufe des Tages eingesetzt.
Wie gestern geschrieben haben wir unser Unternehmen den Muchachos
mal wieder zu befliegen wahrgemacht. Nach der Defendermässigen
Fahrt zum Startplatz auf ca 2100müM wurde um ca 1200h bei starkem
Westwind (ca 25-30 km/h) gestartet. Von meiner 4-er Gruppe erreichten
zwei Puerto Naos, einer landete in Bombilla und eine flog zurück
nach Tazacorte. Für alle ein ganz tolles Erlebnis.
Morgen
gehts in den Norden. Wir haben in Puntagorda mit dem Bürgermeister
abgemacht. Das Ziel, ein neues Fluggebiet zu finden.
Montag,
6. November 2006
Heute
war es stark bewölkt und keine Thermik weit und breit. In Sta.
Cruz an der Conzeption konnten wir uns etwas halten, der Wind war
aber für grössere Unternehmungen zu schwach. Auf der Rückreise
haben wir dann den 1300-er und am Abend noch den Campi beflogen.
Eine gute Ausbeute für einen schlechten Tag.
Das
Wetter wird langsam besser. Morgen haben wir nach wie vor hohe Bewölkung
aber am Mittwoch soll es ganz gut werden. Morgen werden wir aus
diesem Grund mal den Muchachos versuchen. Experimente lohnen sich
manchmal wirklich. Vamos aver, ich werde darüber berichten.
Sonntag,
5. November 2006, El Paso, 15,8°C, 78%rLF
Schon
vorgestern haben wir spontan nach einem gemeinsamen Essen mal einen
Probe Nachtflug vom Campanarios unternommen. Gestern war es dann
soweit, ein Vollmondflug vom Campi. Schnell waren beide Autos voll
und so sind 14 Flieger und Chauffeurs (sollte man nie vergessen)
zum Campi hoch. Trotz leichtem Abwind kamen alle in die Luft und
konnten einen wunderschönen Abgleiter von 940müM bei Vollmond
geniessen. Gelandet sind wir natürlich am Strand von Puerto
Naos, dieser ist am Abend immer noch sehr schön beleuchtet.
Freitag,
3. November 2006
Man
könnte es kaum glauben, aber trotz des Regens haben wir immer
wieder ein paar Schlupflöcher in dieser Woche gefunden und
sind geflogen. Trotzdem, es liegt noch viel Feuchtigkeit und die
hohen Wolkenfelder bleiben auch die nächsten Tage. Thermik
wird es deshalb kaum geben. Die Basis wäre auf ca 1400müM,
also super hoch. Nach dem Vollmond soll sich endlich eine Passatlage
einstellen. Das brächte das erwartete Fliegerwetter zurück.
Wir warten auf Montag :-)
Mittwoch,
1.11.06
Der
November beginnt regnerisch. Die Kaltfront hat uns heute erwischt
nachdem es gestern nur im Norden regnete hat es heute auf der Westseite
auch runtergelassen. Trotzdem ist in einigen Fenstern geflogen worden.
Wir waren mal nicht dabei. Wir machten eine schöne Inselrundfahrt.

Impressum
|