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Freitag,
28. September 2007
Nun
bin ich schon seit zwei Tagen wieder auf der Insel habe es aber
noch nicht nach Puerto Naos geschafft. Ich werde heute gegen Abend
mal runter gehen. Durch den Gips bin ich halt doch etwas immobil
und wenn man an Stöcken gehen muss merkt man plötzlich
wie schwer man ist :-)
Leider hat es gestern und auch heute Nordwind und ich sehe auch
einzelne Schaumkronen auf dem Meer. Sicher wird in Puerto Naos derzeit
nicht geflogen. Die Prognose für die nächsten Tage ist
auch nicht besonders. Am 1./2.10. kann es sogar ein bisschen regnen.
Ab 3.10. scheint sich dann wieder Passat zu installieren und der
Temp sieht auch bedeutend besser aus.
Mittwoch,
26. September 2007
Nun,
liebe Leser ich habe euch ein bisschen vernachlässigt. Nicht
mit Absicht aber leider habe ich mir in St. Hilaire das Wadenbein
gebrochen und lag unerwarteterweise im Spital von Grenoble. Beim
Fliegen denken jetzt natürlich alle, aber es war in der Tat
beim rumlaufen im unten fotografierten Kostüm. Blöd gelaufen.
Auf jeden Fall habe ich nun 6 Wochen fliegerische und autofahrerische
Zwangspause.
Heute bin ich nun wieder unterwegs nach La Palma und schreibe von
Madrid aus. 5h Aufenthalt...zum Glück habe ich aus meinem "früheren
Leben" noch einen Priority Pass welcher mir den Zugang zu den
Launches ermöglicht. 5h auf dem Flughafen Barajas mit Gips
irgendwo warten wäre sehr lästig. In der VIP Lounge lässt
es sich aber gut leben. Internet, Zeitungen und auch was zu trinken.
Montag,
17.9.07
Ein
kleiner Schock zum Anfang. Nachdem die Brotpreise im letzten Jahr
bereits um 20% angestiegen sind, heute morgen die Überraschung.
Ein Leña kostet jetzt anstelle 30 Ct auf einen Schlag 40
Ct. das sind sage und schreibe 33% mehr! Nun, auch wenn die Preise
in Festlandspanien offensichtich noch höher sind, für
die ärmere Schicht auf la Palma ist ein solcher Aufschlag einfach
schockierend.
Gestern
habe ich alles vorbereitet für meinen Aufenthalt in St. Hilaire.
Eigentlich wollte ich mit meiner Verkleidung noch einmal fliegen
aber garstiger Nordwind hat dieses Vorhaben vereitelt. So habe ich
das Kostüm halt so ausprobiert, zur Belustigung der Gäste
in der Playa Morena. Es ist alles bestens und ich kann nun mit dem
Kostüm sogar mit Notschirm fliegen.
Von morgen bis am Sonntag bin ich am Coupe Icare in St. Hilaire,
F, anzutreffen.
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Samstag,
14.9.07
Vorgestern
war ein Hammertag. Abends nachdem sich der Wind beruhigte konnte
man bis nach Fuencaliente fliegen. Aber einfach war es trotzdem
nicht. In der Region vor dem Hotel Princess war es plötzlich
heftigst turbulent. Es war zwar kein Passat welcher durchbrach aber
einfliessende kältere Luft welche die Luft zusätzlich
destabilisierte und heftige Thermik auslöste. Ich habe mich
auf jedenfall sofort aus der turbulenten Zone weggeschlichen. Das
mag ich nun wirklich nicht... Auch gestern war es spitze. Etwas
schwieriger weil man sehr gut zentrieren musste aber es ging schnell
bis an die Basis hoch. Trotzdem war es nicht möglich in den
Bergen nach Süden zu fliegen. Ich musste also wieder an die
Kante und dann in El Remo noch einmal Höhe gewinnen. Im Süden
kurz vor dem Princess habe ich dann gedreht weil die Wolkenbasis
immer weiter sank und ich die für mich gewohnte Sicherheitshöhe
hätte unterschreiten müssen. Der Rückflug nach Puerto
Naos wie auf Schienen um dann nach Sonnenuntergang in Puerto Naos
einzulanden.

Mittwoch,
12.9.07
Nicht
viel zu berichten, immer das Gleiche :-) einfach tolles Sommerwetter.
Gestern flog ich einen Tandem vom Campi und dann noch einen von
der Klippe. Heute ist es wieder sehr ruhig. Wir sind in Puerto Naos
aber niemand interessiert sich fürs Fliegen. Es soll heute
noch eine Gruppe Österreicher ankommen, davon drei bis 4 Flieger.
Freitag,
7. September 2007; 12:45h 27°C; 41%rLF
Immer
noch tolles Sommerwetter. In der vergangenen Woche bin ich einmal
nach El Remo geflogen, die anderen Tage waren nicht sehr gut, einen
Klippenflug noch von ca einer Stunde. Dann Groundhandling bei Nordwind.
Heute ist einmal mehr strahlender Sonnenschein. Der Wind hat nach
NO gedreht und das Meer im Westen, nun im Lee, ist glatt. Sich immer
wieder bildende Thermikwolken auf ca 1200m AMSL werden schnell wieder
aufgelöst, die Sonne ist sehr stark.
In Puerto Naos haben noch keine Arbeiten zur Verschönerung
der Strandpromenade begonnen. Diese sind zwar angekündigt und
dort weilende Camper wurden auch schon aufgefordert, den Gund zu
verlassen. Aber es hat sich noch nichts getan.
Im Schlechtfliegermagazin Nr. 20 ist ein Artikel über La Palma
erschienen, Titel: La Palma gefährliche schöne im Atlantik.
Mal sehen ob dieser mehr Touristen bringt oder eher abschreckt.
Der Artikel ist auf jeden Fall objektiv verfasst und stellt La Palma
so dar wie die Insel halt ist, ein Wolf im Schafspelz.
Montag,
3. September 2007, 25°C, 50%rLF
Ein
neuer schönter Tag. Der Morgen begann mit etwas Bewölkung,
ein Zeichen dass etwas feuchtere Luft eingeflossen ist. Die Wolken
lösten sich aber schnell auf und nun um 17h ust es immer noch
strahlend schön und heiss. Der Wind steht leicht an, heute
ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass wir fliegen gehen.

Sonntag,
2. September 2007
Wir
haben immer noch Hochsommerliches Wetter. Trotzdem war Fliegen am
Abend ab und zu möglich. Weil Tagsüber der Wind zu stark
und aus allen möglichen Richtungen weht muss man geduldig sein.
Aber so eine Stunde vor Sonnenuntergang beruhigt es sich merklich
und - wenn der Wind dann nicht auf Nord dreht wie vorgestern, dann
kann man noch bis zu einer Stunde an der Klippe fliegen. Am Mittwoch
konnte ich sogar an die Basis auf ca 600m Aufdrehen stand dann aber
in einem starken Südwind. Es reichte bis kurz nach Charco Verde.
El Remo lag durch diesen Wind bedingt ausser Reichweite.
Mittwoch,
30.8.07
Gut
auf La Palma angekommen! Obschon das Wetter schön und zu heiss
ist, konnten wir gestern Abend fliegen. Eine halbe Stunde nur, aber
immerhin. Es hatte etwas Südwind welcher die Thermik zerriss.
Auch normal für den Sommer, wir konnten die Klippe nur ca 50m
überhöhen. Die Inversion war also sehr tief. Nun kümmere
ich mich um alles was hier so liegen blieb. Office in Puerto Naos
aufräumen, neue Prospekte schreiben, hier da und dort was reparieren.
In
Puerto Naos sollen schon bald die Buldozzer anfahren. Die Fundamente
der alten Hütten sollen weggeräumt werden und der ganze
Platz ausgeebnet werden. Dies ist die erste Phase vor einem geplanten
Jmbau der Strandpromenade. Bei diesem wird auch unser Standort,
die Playa Morena, verschoben. Letzteres soll dann im Januar/Februar,
also mitten in der Saison, geschehen. Wir werden sehen wie das weitergeht...
Montag,
27.8.07
Nun
bin ich schon etwas weiter, bereits warte ich in Madrid auf den
Weiterflug und so habe ich noch etwas Zeit zum Schreiben. Das Einchecken
in Genf mit zwei Gleitschirmen hat sich kurz zum Desaster entwickelt,
bevor es sich in einen Kompromiss wandelte... Um genügend Zeit
zu haben, allfällige Probleme mit dem Einchecken noch lösen
zu können, bin ich ja bereits gestern Abend am Flughafen gestanden.
Die Leute der Iberia waren aber zu früh nach Hause gegangen.
Ich konne dann doch noch jemanden auftreiben welcher mir half. Leider
aber genau nach Vorschrift verfuhr. So sollte ich über CHF
600 für den zweiten Gleitschirm bezahlen. Das habe ich natürlich
nicht gemacht, sondern vorort umgepackt, dass der Tandem genau die
zulässigen 25 Kg hatte. Am nächsten Morgen wieder am Flughafen,
erkundigte ich mich direkt bei Iberia. Es war zu früh... Die
Dame war deutlich Missgelaunt und rechete mir vor, dass der Gleitschirm
(ich habe viele schwere Teile nun ins Handgepäck gegeben) nun
CHF 551 kosten würde. Noch mal am anderen Schalter versucht.
Dort hatte man zwar Mitleid, das half aber nicht weiter. Nun habe
ich die Übung abgebrochen und einchecken lassen. Mit der Zahlungsaufforderung
für Übergepäck bin ich dann an die Kasse und habe
nachdem mir die Dame wieder die 551.-- erwähne einen Schock
vorgetäuscht ;-) und nochmal gefragt, ob es keinen Sport-Tarif
gäbe. Nach eifrigem Suchen haben wir den Gleischirm dann zum
Wind Surfer mutiert und es kostete nun CHF 124.-- nun viel besser,
aber immer noch viel zu viel. Gesellschaften wie AirBerlin
befördern Gleitschirm gratis, weitere wie Condor für €
35.--. Die Lehre daraus, einmal mehr: Man darf einfach nie aufgeben!
Ich werde das zum Anlass nehmen und Iberia mal schreiben. Vielleicht
nehmen sie den GS doch noch in die Tarifliste auf, wäre ja
schön.
Nun, der Weiterflug wartet, bis bald liebe Leser
Samstag,
25.8.07
Heute
waren wir in Villeneuve an der GS Akro Weltmeisterschaft. Bei absolut
besten Wetterbedingungen sahen wir Akrofliegen der Weltspitze. Einfach
klasse was die Jungs und Mädels uns geboten haben. Sowohl in
der Solo als auch in der Syncro Wertung sahen wir Weltklasse. Das
Prögramm wurde mit vielen Darbietungen wie Doppeldecker, aber
auch Tandem Akro, den Renegades und vielem mehr umrahmt. Fotos werden
wahrscheinlich im Verlauf der nächsten Woche auf Karins
Homepage publiziert. Morgen bin ich auch noch am Vertigo und am
Montag gehts dann wieder zurück auf die Insel. Also hasta luego,
werde nächste Woche mal Inselnews bringen.
Donnerstag,
23.8.07
Das
Wetter wird lagsam besser, meine Vorbereitungen für den Rückflug
nächste Woche sind bereits abgeschlossen. Ich kann also - wenn
das Wetter iO ist - morgen noch einmal in die Luft. Wahrscheinlich
werde ich nochmal Tandem fliegen, wenn es ganz gut wird vielleicht
sogar einen kleinen Streckenflug mit dem Tandem. So Marbachegg,
Schrattenflue und zurück? wäre doch schön.
Sonntag,
19.8.07
Gestern
waren wir wie abgemacht in den Vogesen am Le Treh. Die Basis war
zwar nur auf ca 1900m AMSL aber es war sehr labil und man konnte
fliegen wohin man wollte.Ein tolles Fluggebiet nur fehlt es bei
fast 100 Piloten immer wieder an der Disziplin. Im Hauptbart war
Krieg angesagt. Da fliegt mal wieder einer gegen die Drehrichtung,
ein anderer schiesst dich im Bart fast ab indem er frontal auf dich
zufliegt und dann entgegen den Vortrittsregeln vor deiner Nase nach
links abbiegt. Also so schnell wie möglich an die Basis und
weg. Das gelang und schnell war man an einem Ort mit guter Thermik
ohne die vielen anderen. Da wurde es erst richtig schön.
Nach einer Stunde rumbummeln mal hier mal dorthin sind wir ber Aerotec
in Fellering landen gegangen. Kulinarisch wars kein Höhepunkt
aber fliegerisch erfüllt. Weil der Sonntag zuviel Wind versprach
haben wir uns am Abend dann zurück nach Bern gemacht. Kein
Problem, ist es von Fellering nach Bern doch nur zwei Stunden Autofahrt.
Dienstag,
14. August 2007
DANKESCHÖN
Ich
habe es bereits geschrieben, am Sonntag habe ich die letzte Prüfung
abgelegt und darf mich nun Gleitschirm- und Tandemfluglehrer BAZL
nennen. Ohne die Unterstützung von vielen Menschen in meinem
Leben wäre dies nie- und schon gar nicht in der Rekordzeit
möglich gewesen Ich möchte all diesen Freunden, welche
in meiner Ausbildungszeit eine so wichtige Rolle spielten deshalb
herzlich danken!
Vorweg
mein Freund Henri Gschwind bei welchem ich spontan in seinem
Haus aufgenommen wurde und seinen Smart für die ganze Zeit
benutzen durfte! Eine riesige und sehr wichtige Unterstützung
die mir die intensive Ausbildung erst ermöglichte! Und ohne
seinen Internetanschluss gäbe es auch keine News hier!
Judith Zweifel und Stefan Keller mit welchen ich zwei
Wochen in der Lerngruppe lebte und täglich Theorie büffelte.
Ich habe in dieser Zeit nicht nur sehr viel gelernt, nein viel wichtiger:
zwei neue Freunde gewonnen!
Judith
Zweifel welche mein Soloprogramm gnadenlos beobachtete und stoppte
und mir viele wertvolle Tipps gab.
Pascal
Zwahlen welcher sich spontan als Passagier für die Tandemausbildung
zur Verfügung stellte, mich intensiv für die notwendigen
40 Prüfungsflüge unterstützte und mit seiner Flexibilität
und ruhigen Art den Tandemerfolg erst ermöglichte.
Ruedi
Moser von der Flugschule Marbach, bei welchem ich nicht nur
ein Praktikum machen durfte, er hat mir wertvolle Tipps gegeben
und war mein Tandemfluglehrer.
Regula
Meier welche mit mir die pädagogische Prüfung absolvierte
und mir ermöglichte in der Flugschule Ostschweiz zu arbeiten.
Paul
Fritschi und Steff Thür Fluglehrer und Inhaber der Flugschule
Ostschweiz welche mich als Praktikant aufgenommen haben und
spontan Material, Räume und Piloten für die Prüfung
organisierten.
Susanne
Spieler vom SHV welche alle administrativen Hürden perfekt
organisierte und bei Fragen schnell und hilfsbereit war.
Danke
auch:
Den
vielen Freunden welche sich immer über den Stand erkundigten
und mitfieberten: Peter Feier und Conny Oser, Stefan Keller, Judith
Zweifel, Karin Hiltbrunner, Pascal Zwahlen, Heinz Götte, Simon
Kobel, Heinz Gschwind und Silvia Oswald, Erich Frey und Carmela
Kraxner, Karin und Enis Provalija-Frey, dem Mami, Petra und Rainer
Altscher, Mike Liebhart, Regula Meier, den Schülern von Ruedi
und speziell Budy und Patrick, Bruno Dürig, Pia Felber, Wali
Felber, Barbara Kindermann und Cornelius Hübner, Andreas und
Eliane Komorowski, Peter Häfliger und Caro Hugentobler, Javier
López Redondo und vielen mehr!
Meinen
vielen Mitstreitern welche neben dem Trainings- und Prüfungsstress
auf dem Weg zum Tandem A Piloten oder Fluglehrer immer ein nettes
Wort parat hatten unter anderen: Paschi, Axel, Benjamin, David,
Alfred, Valentin, Samuel.
Den
vielen Experten welche die Prüfungen abnahmen und immer
sachlich, hart aber korrekt und freundlich waren.
Dem
Smart welcher mich immer und zuverlässig und manchmal
mit zwei drei Schirmen von A nach B brachte.
und zu guter letzt den vielen Bergbahnen welche mich finanziell
fast ruiniert haben :-)

Impressum
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