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Klima Kiefernwald
Lorbeerwald Bananen
1.
Klimazonen
Ungeachtet
der relativ kleinen Oberfläche ergeben sich durch die extremen
Höhenunterschiede auf La Palma die verschiedensten Klima-
und Vegetationszonen. Diese können folgendermassen zusammengefasst
werden:
1.1.
Küstenbereich
Hier
finden sich zB Strandflieder , Salzkraut und der Natternkopf.
In
dieser Zone sind Säulencuphorbie, Strauch- Wolfsmilch, Hauswurz,
Ginster und auch der Strauch Ampfer zu finden
Spargel
und Lavendel, Margeriten verschiedene Hauswurzarten sowie Feigen-,
Dattel- und Drachenbäume
2.
Kiefernwald
Nach
der Eroberung der Insel 1493 wurden die Kiefernwälder schonungslos
abgeholzt. Das Edelholz kam zum Bau von Palästen und Kirchen
aber auch beim Schiffbau zum Einsatz. Auch die Besiedelung und
der daraus resultierende Bedarf an Land trug zum starken Zurückweichen
der einst bis ans Meer reichenden Wälder bei.
Erst
seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Abholzen der kanarischen
Kiefer stark eingeschränkt . Heute ist es gänzlich untersagt.
Dieses Verbot trifft nur auf die kanarische Kiefer, nicht aber
auf die sonstigen Waldgebiete zu. Die einstigen Kiefernwälder
der Insel, welche
sich
auch heute noch in unangetastetem Urzustand befinden, liegen in
der Caldera de Taburiente. Hier war es hauptsächlich des
schwierigen Geländes zu verdanken, dass nicht abgeholzt wurde
und dieser ursprüngliche Baumbestand gerettet werden konnte.
Die
kanarische Kiefer vermehrt sich überraschend schnell und
wächst und gedeiht auch unter sehr harten Bedingungen. Sie
ist so zäh, dass sie selbst intensive Waldbrände übersteht.
3.
Lorbeerwald
Diese
Waldgebiete sind nicht nur von hohem botanischen Interesse, sie
sind auch zum Erhalten der grossen Süsswasserreserven sehr
wertvoll. Durch den Kontakt der Blätter mit den hier häufig
auftretenden Nebeln und den von den Passatwinden aufgetürmten
Wolkenmassen rufen einen als "horizontaler Regen" bezeichnetes
Tropfen hervor. Dadurch werden die Wasserreserven gebildet.
Die
Lorbeerwälder befinden sich hauptsächlich im Nordosten
der Insel. Sie sind sehr dicht und beherbergen eine Vielfalt von
Pflanzen. Im Schatten der Bäume zu wandern ist nicht nur
an einem heissen Tag eine willkommene Abwechslung.
4.
Bananen
Die
spezielle Geologie von La Palma führt zu Wasserreichtum und
dieser wiederum ist verantwortlich dafür, dass der Bananenanbau
auf La Palma nachgerade in Monokultur betrieben wird. Leider werden
immer noch Tonnen von Insektiziden und Düngemitteln beim
Bewirtschaften der Bananenplantagen eingesetzt. Und wenn man bedenkt,
dass zur Produktion von einem Kg Bananen rund 1000 l Wasser benötigt
wird, kommen trotz des Wasserreichtums Zweifel auf, ob die Banane
nicht in den Tropen sinnvoller angebaut würde.
Die
Palmerischen Bananen sind relativ klein und sehr süss. Sie
sind weniger transportresistent wie die karibischen Bananen und
werden derzeit immer noch von der EU subventioniert.


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