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Pflanzen

Klima Kiefernwald Lorbeerwald Bananen

 

1. Klimazonen

    Ungeachtet der relativ kleinen Oberfläche ergeben sich durch die extremen Höhenunterschiede auf La Palma die verschiedensten Klima- und Vegetationszonen. Diese können folgendermassen zusammengefasst werden:

    1.1. Küstenbereich

    Hier finden sich zB Strandflieder , Salzkraut und der Natternkopf.

    1.2. 100 - 200 M.ü.M.

    In dieser Zone sind Säulencuphorbie, Strauch- Wolfsmilch, Hauswurz, Ginster und auch der Strauch Ampfer zu finden

    1.3. 200 - 1000 M.ü.M.

    Spargel und Lavendel, Margeriten verschiedene Hauswurzarten sowie Feigen-, Dattel- und Drachenbäume

    1.4. 1000 - 1800 M.ü.M.

    Die Zone des Kiefernwaldes

    1.5. > 1800 M.ü.M.

    Alpine Zone mit einigen Kiefern und Sträuchern.

2. Kiefernwald

    Nach der Eroberung der Insel 1493 wurden die Kiefernwälder schonungslos abgeholzt. Das Edelholz kam zum Bau von Palästen und Kirchen aber auch beim Schiffbau zum Einsatz. Auch die Besiedelung und der daraus resultierende Bedarf an Land trug zum starken Zurückweichen der einst bis ans Meer reichenden Wälder bei.


    Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Abholzen der kanarischen Kiefer stark eingeschränkt . Heute ist es gänzlich untersagt. Dieses Verbot trifft nur auf die kanarische Kiefer, nicht aber auf die sonstigen Waldgebiete zu. Die einstigen Kiefernwälder der Insel, welche

    sich auch heute noch in unangetastetem Urzustand befinden, liegen in der Caldera de Taburiente. Hier war es hauptsächlich des schwierigen Geländes zu verdanken, dass nicht abgeholzt wurde und dieser ursprüngliche Baumbestand gerettet werden konnte.

    Die kanarische Kiefer vermehrt sich überraschend schnell und wächst und gedeiht auch unter sehr harten Bedingungen. Sie ist so zäh, dass sie selbst intensive Waldbrände übersteht.


3. Lorbeerwald

    Diese Waldgebiete sind nicht nur von hohem botanischen Interesse, sie sind auch zum Erhalten der grossen Süsswasserreserven sehr wertvoll. Durch den Kontakt der Blätter mit den hier häufig auftretenden Nebeln und den von den Passatwinden aufgetürmten Wolkenmassen rufen einen als "horizontaler Regen" bezeichnetes Tropfen hervor. Dadurch werden die Wasserreserven gebildet.

    Die Lorbeerwälder befinden sich hauptsächlich im Nordosten der Insel. Sie sind sehr dicht und beherbergen eine Vielfalt von Pflanzen. Im Schatten der Bäume zu wandern ist nicht nur an einem heissen Tag eine willkommene Abwechslung.

4. Bananen

    Die spezielle Geologie von La Palma führt zu Wasserreichtum und dieser wiederum ist verantwortlich dafür, dass der Bananenanbau auf La Palma nachgerade in Monokultur betrieben wird. Leider werden immer noch Tonnen von Insektiziden und Düngemitteln beim Bewirtschaften der Bananenplantagen eingesetzt. Und wenn man bedenkt, dass zur Produktion von einem Kg Bananen rund 1000 l Wasser benötigt wird, kommen trotz des Wasserreichtums Zweifel auf, ob die Banane nicht in den Tropen sinnvoller angebaut würde.

    Die Palmerischen Bananen sind relativ klein und sehr süss. Sie sind weniger transportresistent wie die karibischen Bananen und werden derzeit immer noch von der EU subventioniert.

 

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